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Doch auch für diejenigen, die eher grooven als zu rocken, hatte das Festival einiges zu bieten. Nicht nur Deichkind, sondern auch die Beginner sowie King Charles boten den Besuchern eine geile Party. Insgesamt kamen 163.000 Rock am Ring Besucher, die auf drei Bühnen zu den nationalen und internationalen Acts feiern konnten. Die 85 Bands spielten fast rund um die Uhr. Und wem dies noch nicht genug war, der feierte nach den Konzerten entweder vor seinem Zelt weiter oder bei den After-Show-Partys. Die Party war endlos.
Neben einigen Einsätzen der Rettungskräfte und der Polizei blieb es auf dem Festival-Gelände jedoch ruhig. Eine Frau ist schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden, weil sie ein schwergewichtiger Mann übersehen hatte und über sie gestolpert war, während die Frau auf den Stufen einer Treppe saß. Doch das war eine der wenigen Ausnahmen. Im Großen und Ganzen verlief das Festival friedlich und die Besucher feierten ausgelassen. So, wie es auch sein soll.
Das Highlight des Festivals war der 30. Bandgeburtstag der Toten Hosen, wegen dem viele Besucher gekommen waren. Aber auch Marilyn Manson sowie Metallica, die ein atemberaubendes pyrotechnisches Feuerwerk abfeuerten, legten eine wahnsinnige Show hin. Besser hätte es für die Veranstalter, die Bands und die Besucher nicht laufen können.