Die Geschichte vom Wacken Openair

Wacken-Festival, Quelle: Der Ohlsen/Flickr.com

Wacken-Festival, Quelle: Der Ohlsen/Flickr.com

Es ist ein Thema für sich: das Wacken Open Air Festival. Es findet in der kleinen Stadt Wacken statt. Dort gibt es sonst nichts Besonderes: ein paar Kühe, ein paar kleine Läden, eine freiwillige Feuerwehr. Einmal im Jahr mutiert das Städtchen jedoch zu einer absoluten Partyzone. Denn einmal im Jahr kommen hierher die angesagtesten Metal-Bands unserer Zeit.

Im Jahre 1990 entstand das Festival. Damals kamen kaum 800 Besucher ins Örtchen Wacken. Nur deutsche Bands traten damals auf, einer der heutigen Veranstalter war mit seiner Band dabei. Das Festival entwickelte sich jedoch im Laufe der Zeit zu einem echten Geheimtipp. Bald war dieser Tipp anscheinend nicht mehr allzu geheim, denn die Besucherzahlen wurden immer größer. Bereits 2006 kamen laut offiziellen Angaben über 62.500 Menschen nach Wacken. In diesem Jahr stellte der Veranstalter klar, dass mit dieser Größenordnung die Grenze des Machbaren erreicht worden sei. Kurz darauf wurden auf dem Festivalgelände erhebliche strukturelle Veränderungen vorgenommen, um den tausenden Besuchern mehr Platz zu bieten. Einer Nebenbühne wurde dabei mehr Platz zugeteilt, da dort immer die hauptsächliche Party stattfand. Weitere Maßnahmen wurden ergriffen, um den Besucherstrom zu dimmen: so gibt es seit drei Jahren keine Karten mehr an der Abendkasse. Dies soll verhindern, dass unzählige ungeplante Besucher kommen und dass Menschen ohne Eintrittskarte in Massen vor dem Gelände campieren.

Der Kartenvorverkauf beginnt jedes Jahr bereits Monate vor dem eigentlichen Festival. 2008 und 2009 war der Ausverkauf bereits nach wenigen Tagen erreicht worden.

Ursprünglich wurde in Wacken nur an zwei Tagen gefeiert. Inzwischen dauert das Festival drei Tage lang an, von Donnerstag bis Samstag. Am Donnerstag findet dabei immer die sogenannte „Night to remember“ statt. Dieser Abend widmet sich „klassischen“ Hardrock-Bands.

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